
Es will keine Ruhe einkehren. Immer neue Gerüchte um die besten Männer des Imperators machen die Runde. Ordensübergreifende Geheimbunde sind da wohl schon eher die Regel als die Ausnahme. Jetzt ist ein völlig neuer Orden im Rampenlicht erschienen: Die Velvet Wolfes . Ja, sie sind anders als die anderen. Es gibt kaum Führungsebenen (oder sie sind nicht bekannt). Vor vielen hundert Jahren hätte man ihre Hierarchie als "basisdemokratisch" bezeichnet. Von ihren Feldzügen ist so gut wie nichts bekannt ... und doch gibt es sie schon lange. Ihre Wurzeln reichen weit zurück, sehr weit sogar, wenn man dem berichteten glauben schenken kann. Aber warum tauchen sie gerade jetzt auf? Liegt es an den prominenten Mitgliedern die ihre starke Hand schützend über die Velvet Wolfes halten? Immerhin gehört der Großneffe von Pedro Kantor zum inneren Führungszirkel. Viele einflußreiche Familienclans haben ihre Mitglieder bereits in aussichtsreiche Positionen. Was geht da vor sich? Gibt es eine Neuordnung uns bekannter Werte? Wir können nur Vermutungen anstellen. Zu einem klärenden Gespräch war keiner der ehrenwerten Männer bereit.......
Börsen für Singles gibt es ja viele, eine ganz spezielle stellen wir diesmal vor. Es handelt sich um eine Randgruppe mit meist sehr jungen Goblinwitwen. Nein, nicht irgendwelche Witwen, sondern ganz speziell die Hinterbliebenen Frauen der Fanatics. Betrachtet man die Einzelfälle genau, kommt man zu erschreckenden Erkenntnissen. Zum einen gibt es viel mehr Fanatic Witwen als gemeinhin bekannt, leben doch die meisten dieser wilden Fanatics nicht sehr lange. Meist nach nur sehr kurze Ehe stehen viele dieser Frauen vor einem Scherbenhaufen. Auch die von den meisten Stammeshäuptlingen ausgelobten Prämien für wagemutigen Einsatz vor dem Feind, können da nicht hinwegtrösten. Die meisten Stammeshäuptlinge sind einfach viel zu geizig, als das es da ein wirklich hilfreiches Programm für die armen Hinterbliebenen geben würde. Ein wahre Schande! Langsam organisieren sich die Witwen und stellen Forderungen. Zum einen wollen sie wieder heiraten dürfen, was nur verständlich ist und dann fordern sie, nicht ganz uneigennützig, ein Kampfeinsatzverbot für alle Fanatics die es geschafft haben drei Einsätze zu überleben, Forderungen die man nur unterstützen kann.
Der Kriegshammerboom scheint ungebrochen. Doch die Berichte über die neuen Verkaufstricks lassen uns aufhorchen. Da berichtet eine Frau aus Altstadt(Name der Redaktion bekannt), das sie von sogenannten Herolden regelrecht zum Kauf eines Kriegshammers für ihren Gatten bedrängt wird. Was wird da nicht alles an Argumenten hervorgebracht: Standesdüngel, Selbstschutz, an allen Schrauben wird gedreht, ja auch vor Erpressung wird nicht halt gemacht. Diese Entwicklung finde ich bedenklich. Wie kam es dazu? Wurden die Produktionskapazitäten, am tatsächlichen Bedarf vorbei, zu schnell gesteigert? Sind die Gewinnmargen so hoch, das man wirklich alles versucht? oder will man von was ganz anderem ablenken???? Wir sind gespannt und werden auch die zukünftige Entwicklung auf dem Kriegshammermarkt kritisch beobachten.
Bis zur nächsten Ausgabe
Grüße Matthias
p.s. Danke an Papa Rabe